Am Mittwoch, den 26.11.2025 haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a im Rahmen der UN-Kampage „Orange the World“ mit dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen auseinandergesetzt. Diese weltweite Kampagne begann mit dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November und dauerte bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte.
Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit Saba Hussein über das Thema Menschenrechte, Gewalt im Allgemeinen und über Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Besonderen diskutiert. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler über ihre ganz persönlichen Erfahrungen sprechen und wichtige Verhaltensweisen kennenlernen. Besonders die digitale Gewalt ist ein großer Bereich bei den Jugendlichen, aber diese Gewalt wurzelt auch in alltäglichem Sexismus, Machtmissbrauch und Ungleichheit. Dabei stellte sich heraus, dass häufig einfache Mittel reichen, um Situationen nicht eskalieren zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler haben Hilfsangebote und Gegenstrategien kennengelernt.
Die Jugendlichen sollen die Bereitschaft entwickeln, sich im Alltag für Chancengleichheit und Gleichstellung einzusetzen und in von Sexismus und Diskriminierung geprägten Situationen Zivilcourage zu zeigen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Veränderung des eigenen Verhaltens von einigen als sehr schwierig empfunden wird. Besonders in Situationen, in denen sie selbst betroffen sind, würde es ihnen schwer fallen, ruhig zu bleiben und sich professionelle Hilfe zu holen. Stattdessen passiert es ihnen oft, dass sie selbst zurückbeleidigen, auch diskriminierende Ausdrücke benutzen oder handgreiflich werden. Hierzu gab es viele Tipps und wichtige Hinweise von Saba Hussein, wie sich die Schülerinnen und Schüler verhalten sollten. Herzlichen Dank an Saba Hussein für diesen informativen Projekttag, der gezeigt hat, dass respektvolles, offenes und friedliches Verhalten immer ein Schlüssel zu gewaltfreiem Miteinander ist.
